Die Grabplatte des Johann von Lewenstein (Filius)

Aus Historische Orte
Wechseln zu: Navigation, Suche
Grabplatte des Johann von Lewenstein (Filius)

Kaum etwas kann auf dieser Grabplatte noch entziffert werden und auch die beiden Wappen sind sehr stark verwittert. Vor über 100 Jahren hat Hermann Hahn diese Platte in noch besserem Zustand untersuchen können - er ordnet sie Johann von Lewenstein zu. Sie wurde im nördlichen Querschiff gefunden.

Hahn löste seinerzeit die Inschrift wie folgt auf:

“Anno domini 1439 feria quinta post Margarete (= 23.07.) obiit Johannes domicellus de Lewenstein filius secum iacentis. Eius anima pauset cum beatis”[1].

Johann von Lewenstein übernahm nach dem Tod seines gleichnamigen Vaters dessen Lehen als Vogt im Nalbacher Tal[2].

Quellen

  1. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 62
  2. Kurt Hoppstädter, Die Reichsritterschaft - Die Herrschaft Nalbacher Tal, in Geschichtliche Landeskunde des Saarlandes Band 2, Saarbrücken 1977, S. 426