Die Grabplatte des Ysenbard von Kastel

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Grabplatte des Ysenbard von Kastel

Das Fragment einer Grabplatte aus Wörschweiler befindet sich im Römermuseum Schwarzenacker.

Hermann Hahn identifiziert diesen ursprünglich im südlichen Querschiff gefundenen Stein als “Ysenbard von Castel”. Er datiert aufgrund von Urkunden einen Tod nach dem 30. März 1400, ohne das Datum oder das Jahr genauer bestimmen zu können. Die älteste vorliegende Urkunde betrifft einen Vertrag mit Johann von Kirkel aus dem Jahr 1382. Aus einer (französisch-sprachigen Urkunde von 1384 kann man den Namen seiner Frau "Jutte" - also Jutta - entnehmen (vgl. Hermann Hahn, Die Grabsteine des Klosters Wörschweiler, erschienen in Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin 1900, S. 62ff). Ysenbart wird auch in den Saarbrücker Regesten erwähnt - demnach ist er ein Bruder von Simon von Kastel.

Glaubt man dieser niederländisch-verfassten Abstammungstafel, so hat Hahn Recht mit der Annahme, dass Ysenbard ein Nachfahre der Herren von Eppelborn war.