Die Klosterruine Woerschweiler

Auf dem Klosterberg

Auf einem dem Klosterberg vorgelagerten Bergrücken[1] oberhalb des Homburger Stadtteils Wörschweiler im Saarland, liegt die Ruine einer ehemaligen Abtei des Zisterzienserordens. Von den Bauten des Mönchskloster Wörschweiler ist kaum mehr erhalten, als die Ruinen der ehemals dreischiffigen Basilika und des Auditoriums. Die ausgegrabenen Grundmauern lassen gut den Grundriss der Anlage erkennen. Ebenfalls erhalten sind einige Grabplatten, welche zum Teil an der verbliebenen Langmauer der Basilika aufgestellt sind oder im Römermuseum Schwarzenacker zu finden sind[2]. Die Klosterruine Wörschweiler[3] ist Eigentum einer Stiftung und für die Öffentlichkeit zugänglich.

Aktuelles und Veranstaltungen

Hinweise zu Veranstaltungen findet man auf der Webseite des Fördervereins der Stiftung Klosterruine Wörschweiler e.V.

Klosterruine Wörschweiler an Silvester 2016

Anfahrt/Weg zum Zisterzienserkloster Wörschweiler

Auf dieser Seite finden Sie Wegbeschreibungen bzw. -hinweise.

Die Ruine

  • Bilder der Klosterruine aus den Jahren 2009 - 2017
  • Grundrissdarstellung mit Beschriftung
  • Verweise auf Ausgrabungsberichte und Rekonstruktionen

Die Geschichte des Klosters

Gesamtüberblick

Ein Überblick über die Geschichte der Klosteranlage von der Weihe der ersten benediktinischen Klosterkirche im Jahr 1131 bis heute. Dabei reicht die Geschichte des Klosterbergs selbst mindestens bis in die gallo-römische Antike zurück.

Die Äbte der Zisterzienser des Klosters Wörschweiler

Eine Übersicht der Wörschweiler Äbte, soweit sie aus vorliegenden Quellen rekonstruiert werden konnte.

Das Kloster Wörschweiler als Grablege von Adel, Ritterstand und Klerus

  • Die schriftlich überlieferten Grablegen von Wörschweiler
  • Die tatsächlich aufgefundenen Grablegen von Wörschweiler
  • Übersicht und Beschreibung der aufgefundenen Grabplatten von Wörschweiler

Die Wörschweiler Klostergüter

Eine kartografische Aufstellung von Wörschweiler Besitztümern gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Macht der Abtei vom Marienberg.

Das Hospital in Vogelbach

In Vogelbach in der Pfalz unterhielt und betreute das Kloster ein Hospiz und eine Kapelle an der Pilgerstraße nach Santiago de Compostella.

Rang und Bedeutung des Klosters

Der Rang des Klosters Wörschweiler im Zisterzienserorden.

Literatur- und Quellenübersicht

Übersicht der recherchierten und zum Teil berücksichtigten Quellen zur Klostergeschichte.

Quellen und Anmerkungen

  1. In den Urkunden des Klosters wird der Bergrücken auch als "Berg Werneswilre" und meistens als "Marienberg" bezeichnet - siehe dazu: Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Werschweiler, veröffentlicht durch den Historischen Verein der Pfalz e.V., 1921, S. 86, Nr. 1 und zahlreiche folgende Seiten.
  2. Angaben in verschiedenen Quellen, wonach sich noch Grabplatten in der Walpurgiskapelle von Schloss Louisenthal befinden sollen, sind nach Auskunft des Eigentümers der Kapelle unzutreffend (Auskunft von Hr. Detlef Lilier vom 26.02.2015).
  3. Andreas Neubauer verwendet in seinen Regesten ausschließlich die Schreibweise "Werschweiler" und weißt darauf hin, dass dies s.E. die korrekte Bezeichnung sei, weil sie so während der Zeit des Klosters verwendet worden sei (vgl. Andreas Neubauer, Regesten...,S. 1). "Werschweiler" ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Dorf im Ostertal. Die lateinische Version des Namens lautet "Verneri-Villerium".

Impressum, Kontakt und Recht

Zuletzt geändert am 28. April 2018 um 19:27