Grundrissdarstellung und Abbildungen von Kloster Wörschweiler

Grundriss der Klosterruine

1: Lager (Cellarium), Obergeschoss: Dormitium der Laien; 2: Haupteingang; 3: Konversensaal, Obergeschoss: Dormitium der Laien; 4: Konversenrefektiorium, Untergeschoss: Konversenarbeitsraum; 5: Küche im Keller; 6: Konversengasse; 7: Paradies – Vorhalle zur Kirche; 8: Kreuzgang; 9: Brunnenhaus; 10: Klausurhof; 11: Refektorium der Mönche; 12: Calefactorium – Wärmstube; 13: Auditorium der Mönche; 14: Durchgang; 15: „Turm“ (vgl. Anmerkung); 16: Kapitelsaal, Obergeschoss: Dormitium der Mönche; 17: Alte Sakristei – später Armarium; 18: Neue Sakristei; 19: Chor mit Fundamenten der benedektinischen Prioratskirche; 20: Südliches Querschiff; 21: Nördliches Querschiff; 22: Totenpforte; 23: Nördliche Seitenkapelle; 24: Mittelschiff; 25: Klosterschaffnerei; 26: Novizenhaus aus dem 13. oder 14. Jhdt.; 27: Südliche Klostermauer; 28: Treppenhaus zum Dormitium der Mönche

Die Abbildung rechts zeigt einen von mir auf Basis von Luftaufnahmen erstellten Grundriss des Klosters. Nicht abgebildet sind das innere und das äußere Tor, der Friedhof und ein Klosterbrunnen.

Der Grundriss der Klosterruine ist aus der Luft sehr gut zu erkennen. Er wird darum zusätzlich mittels einer beschrifteten Google Maps-Anwendung gezeigt. Diese zeigt auch die Lage der rechts fehlenden Gebäude. Einige Autoren bezeichnen Nr. 15 (vgl. Abbildung) als möglichen "Turm". Dazu ist anzumerken, dass Zisterzienserkirchen grundsätzlich keinen Turm hatten. Die Klöster der Zisterzienser sind nach einem für diesen Orden typischen Plan errichtet. Umfangreiche Informationen zur Bauweise der Zisterzienser findet man auf "cistercium.info" - dort wird auch ein "Idealplan" für ein Zisterzienserkloster dargestellt.

Zum Vergleich einige Grundrissdarstellungen anderer Zisterzinserklöster:

Fotogalerie der Ruine auf dem Wörschweiler Klosterberg

Details: Dreihornkonsole

Diese Dreihornkonsole wurde lt. Julius Kirsch im Bereich es Herrenrefektoriums gefunden und ist aus einem römischen Pilasterfragment gemeißelt, welches seinerzeit wohl auf der Rückseite noch zu erkennen war. Für Kirsch handelt es sich um einen wichtigen Beleg für die Wölbetechnik des Refektoriums[1]

Details: Säulen

Diese beiden Säule befinden sich spätestens seit 2012 nicht mehr in der Ruine, wo ich sie 2009 in der Basilika, bzw. im Auditorium, vorgefunden hatte.

Details: Grabplatten

Die Details zu den Grabplatten sind auf eigenen Seiten dargestellt.

Quellen

  1. Erinnerungen an Wörschweiler, Julius Kirsch, 2010
Zuletzt geändert am 17. Februar 2017 um 15:25