Hohenecken

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Die Burg Hohenecken

Erstmals 1277 ist die Burg Hohenecken als castrum Hohenecken urkundlich nachgewiesen. Erstmals 1219 wurde ein Siegfried II. von Lautern-Hohenecken belegt und die ältesten Baubefunde auf dem Schlossberg über Kaiserslautern-Hohenecken datieren um das Jahr 1200[1].

Somit kann man von einer Errichtung im 13. Jahrhundert ausgehen. Für eine Erbauung in den 50er Jahren des 12. Jahrhunderts als unmittelbare Nachfolgerin der Reichsburg in Kaiserslautern – wie in einigen Quellen angegeben – gibt es keinen Beweis[1],[2].

Dennoch war die Burg als Reichsburg angelegt. 1277 ging sie als Reichslehen an Heinrich III. von Lautern-Hohenecken. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, als der Abstieg dieser Familie bereits eingeleitet war. So war die Anlage bereits zu Beginn des 14. Jahrhunderts im Besitz einer wachsenden Burggemeinschaft mehrerer Parteien bei zunehmend geringerem Anteil der Lautern-Hohenecker[1].

Die Burg wurde 1525 von aufständischen Bauern erobert aber wohl nicht beschädigt. Nicht so glimpflich endete wohl eine länger andauernde Auseinandersetzung mit den pfälzischen Kurfürsten, welche 1668 zu einer Belagerung und Niederlage führte. Zwanzig Jahre später führte der Pfälzische Erbfolgekrieg zur Zerstörung durch französische Truppen[1].

Fotogalerie

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Alexander Thon, “Wie Schwalben Nester an den Felsen geklebt...”, Burgen in der Nordpfalz, 2005, S. 69
  2. Wikipedia: Burg Hohenecken