Mutmaßliche Grabplatte des Abtes Johannes

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Mutmaßliche Grabplatte des Abtes Johannes

Bei dieser Grabplatte ist weder ein Name, noch ein Datum zu entziffern. Es gibt in Wörschweiler eine weitere Betonmarkierung (die Betonmarkierungen ersetzten bei Ausgrabungen die gehobenen Grabplatten) für einen Abt. Sie ist mit „Abt Johannes“ und dem Sterbedatum „23.01.1458“ beschriftet.

Das Bild zeigt den Stab eines Abtes.

Inschrift:

  • Oben: an(n)o d(omi)ni MCCCC...

  • Rechts:...vo...obiit...do’...?villa?...

  • Unten: ...as...ut... (Stand unten der Name? und "as" von "abbas"?
  • Links: a(ni)ma...requießcat i pace ame(n)...

Somit gibt es eine Betonmarkierung mit dem Namen Heinrich, jedoch ohne erkennbares Datum und die oben beschriebene Betonmarkierung. Gleichzeitig sind neben der eindeutig beschrifteten Grabplatte des Abt Symey noch zwei weitere Grabplatten von Äbten vorhanden. Die oben gezeigte Grabplatte mit dem Jahr 1427 ohne Namen und diese für eine Identifizierung unzureichend lesbare Platte. Da „Johannes“ nicht zur Grabplatte mit dem Jahr „1427“ passt, hat der Autor ihm diese Grabplatte zugeordnet, denn das Sterbedatum passt zu dem zuletzt 1457 lebend erwähnten Abt Johann(es)[1]

Der Fundort der Grabplatte ist vor Ort in der östlichen Reihe des Kapitelsaals markiert.

Quellen

  1. Andreas Neubauer, Regesten des Klosters Wörschweiler ..., S. 343, Nr. 926