Drachenfels

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Die Sickinger Fehde führte 1523 zur Zerstörung der ursprünglich um das Jahr 1200 errichteten Burganlage. Entstanden als Grenzburg des Klosters Klingenmünster waren die Ritter von Klingenmünster die ersten Besitzer der Burg. Ausgelöst durch deren Raubrittertum erfuhr die Burg eine erste teilweise Zerstörung im Jahr 1335 durch Straßburger Truppen. Die Eckebrechte von Dürkheim bauten die Burg am Ende des Jahrhunderts wieder auf - sie wurde bald darauf eine Ganerbenburg mit bis zu 25 Anteilseignern zu denen zuletzt auch Franz von Sickingen gehörte. Dessen Fehde mit dem Kurfürst von Trier, dem Kurfürst der Pfalz und dem Landgrafen von Hessen, endete für den Drachenfels mit der Zerstörung der Burg und einem endgültigen Verbot des Wiederaufbaus[1].

Fotogalerie

Quellen

  1. Hinweistafel auf dem Burggelände