Sommerau

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Burgruine Sommerau im Ruwertal

Die Burg Sommerau entstand gegen Ende des 13. Jahrhunderts - sie wurde durch den wohlhabenden Trierer Bürger Johann Walram errichtet, um sie dem Trier Erzbischof Diether zu übergeben. Der Johann Walram erhielt sie darauf vom Bischof als Lehen. Die Anlage wurde erstmals 1283 in dieser Angelegenheit urkundlich erwähnt.

Drei Generationen später ging die Burg von der reichen Patrizierfamilie aus Trier im Erbweg an das luxemburgische Edelhaus von der Fels, allerdings ging die Hälfte der Liegenschaft durch Kauf an das Kurfürstentum Trier. Die Besitzungen waren die nächsten Jahrhunderte zwischen diesen beiden Häusern geteilt.

Der Dreißigjährige Krieg, französische Besatzung führten zu ersten schweren Schäden an der Burg - nach der französischen Revolution ging der Besitz an Preußen und bis in die Neuzeit war die Burg dem Verfall und der Verwendung als Baumaterial preisgegeben[1].

Quellen

  1. Edmund Neis, Tafel an der Burgruine